Eintracht Frankfurt - TSV 1860 München
am 16.09.00
1:0 
Und schon wieder ging´s nach Frankfurt wie jedes Jahr. So machten wir, also Smiley, Rudl, Kai und ich, uns wieder, um 8:45 Uhr von Mertingen aus, auf den Weg, mit dem Gammlerticket nach FFM.
Wie auch im letzten Jahr mussten wir wieder in Treuchtlingen und Würzburg umsteigen und auch wie im letzten Jahr war der Zug wieder voll mit Löwenfans, man konnte fast meinen es ist ein Sonderzug des TSV nach Frankfurt, aber bei dem Fahrpreis von 35,00 DM für 5 Personen ist das eben kein Wunder.
In Frankfurt angekommen ging´s dann schwerbewacht von Polizisten, die in Ihren Uniformen aussahen wie Ninja-Turtles, mit der S-Bahn zum Waldstadion.
Ungefährt 2.500 Löwenanhänger waren gekommen um das Spiel unter strömenden Regen zu verfolgen. Zuerst mussten wir noch die Fanclub-Fahne des Löwenfanclubs-Zusamtal aufhängen und dann ging´s los. Zum Spiel ist eigentlich nicht so viel zu sagen, die 60er verloren glanzlos mit 0:1 durch einen Treffer vom Frankfurter Reichenberger. Es fehlte die Technik, der Kampf und man konnte meinen auch irgendwie der Wille. Auch unser Borimirov glänzte wieder von allen Seiten. In meiner Meinung fühlte ich mich bestätigt, wenn man sich so im Fanblock A umhörte, wo den Bori eigentlich keiner mehr sehen kann. Er hat seinen langen ehemaligen Sympathie-Kredit endgültig verspielt. Von seiner schlaksigen Art mal ganz abgesehen, so kommt im Strafraum kein einziger Torschuss, ganz zu sprechen von einem nützlichen Pass an. Er wäre nicht mal gut genug für die Kreisklasse. Also bei mir hat er endgültig verschissen und ist nicht mehr würdig das blaue Trikot zu tragen, auch wenn er ein Löwe ist. So, jetzt aber genug gelästert.
Nach dem Spiel begaben wir uns erst mal in eine Gaststätte um uns vor der Heimfahrt noch einen Happen einzuwerfen. Smiley lieferte im Bahnhof noch eine kleine Showeinlage, als er wie eine Katze, einer Taube hinterherrante, und hat somit den neuen Spitznamen "der Kuter".
Im Zug trafen wir dann auf ein Löwen-Ehepaar aus unserer Nähe (Biberbach), die uns dazu brachten von Würzburg aus 3 Stunden durchzulachen. Die beiden rissen Witze runter, da könnte Otto wohl nicht besser sein. In Treuchtlingen hatten wir dann einen Stunde Aufenthalt. Also gingen wir dort noch in "Petras Kuhstall", einem Insider-Tipp von ein paar Treuchtlingern, und besorgten uns dort noch ein wenig Reiseproviant für die Weiterfahrt. Um 2:00 kamen wir dann wieder daheim an.
Als Fazit kann man sagen, dass diese Auswärtsfahrt eigentlich die Beste war die ich bisher erlebt habe, nach Leeds natürlich, nicht wegen dem Spiel, aber der Spaßfaktor war auch dank des 60er-Ehepaares nicht mehr zu überbieten. Und deshalb wird auch dieses Spiel ein unvergessenes Erlebnis bleiben.