Kaiserslautern - Schalke am 27.10.2001
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Fotos folgen in Kürze
Am Samstag, den 27.10. entschieden Smiley und ich uns kurzfristig dafür, anstatt ins Friedhofstadion Olympiaschüssel, in den Hexenkessel Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg zu fahren und mal wieder unseren befreundeten Fanclub, den "12.Mann" aus Neustadt an der Weinstraße zu besuchen.
So fuhren wir also um 7 Uhr in der früh los und kamen auch schon nach nur 3 Stunden in der pfälzer Kleinstadt Neuburg an.
Nachdem wir noch einen kurzen Stadtbummel durch die wirklich schöne Altstadt gemacht hatten und da und dort noch ein paar Weine probierten, trafen wir uns dann um 13 Uhr am Bahnhof mit Alex vom "12.Mann" und noch ein paar anderen Lauternfans. Dort wurden wir wie immer, als Löwenfans natürlich herzlich aufgenommen.
Vom Weg von Neustadt nach Kaiserslautern konnte man endlich mal wieder so richtig spüren dass es doch noch so etwas gibt wie Fußballatmosphäre. Laute Fangesänge schon im Zug bis zum Stadion, niederschreien der gegnerischen Fans, viele lachende Fußballanhänger, also alles das was einem in der letzten Zeit leider bei den Löwen fehlt.
Nachdem wir dann in den Block 8 der Westkurve eingeschleust wurden und nach dem obligatorischen "You`ll never walk alone", wo es einem auf dem Betze immer noch kalt den Rücken runter läuft, konnte das Spiel auch um 15.30 Uhr beginnen. Anzumerken ist auch noch, dass es bei den Lauterern immer noch sehr sehr viel Fans gibt, die noch Löwenaufnäher auf Ihren Kutten haben, oder mit Löwenschals rumlaufen und teilweise sogar Löwentrikots tragen, es sind schon fast mehr wie bei uns in der Nordkurve ;-))
In dem kampfbetonten Spiel, in dem die Schalker geradliniger und zweikampfstärker wirkten, hätten die Westdeutschen vor allem Mitte der zweiten Halbzeit zum ersten Sieg seit 25 Jahren in der Pfalz kommen können, aber Marco van Hoogdalem (61.), Jörg Böhme (62.), Gerald Asamoah (69./70.) und Nico van Kerckhoven (73.) vergaben gute Gelegenheiten.
Auf der Gegenseite waren die Torchancen an den Fingern einer Hand abzuzählen: Vratislav Lokvenc (5./36.) scheiterte jeweils am guten Schalke-Torhüter Oliver Reck, der in der 61. Minute auch einen Volleyschuss des ansonsten schwachen Miroslav Klose mit einer Flugparade entschärfte. Klose hätte zum Helden des Tages werden können, wenn er sich im Abschluss mehr konzentriert hätte. So verstolperte er in der 16. Minute einen Ball fünf Meter vor dem gegnerischen Tor und schoss in der 54. und 65. Minute so schwach, dass Reck keine Mühe hatte. Dem 1. FC Kaiserslautern unterliefen während des gesamten Spiels zahlreiche „Stockfehler“. Das Spiel endete also 0:0, als man aber das Ergebnis aus München hörte (1:4) war man doch irgendwie glücklich nicht in die Olympiaschüssel gefahren zu sein.
Anschließend ging's gleich wieder Richtung Zusamtal, wo wir dann den Abend noch lange auf einer Geburtstagsparty ausklingen ließen.
Autor: Kelly